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SHARE TO CARE ist für Sie da – gerade jetzt.

Expertinnen und Experten des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein beantworten gemeinsam mit Dr. Eckart von Hirschhausen die wichtigsten Fragen zum Coronavirus.
Alle Informationen werden regelmäßig überprüft, angepasst und ergänzt.

Wichtige Fakten

Im Umgang mit dem Coronavirus geht es vor allem darum, sich selbst und andere aktiv vor einer Ansteckung zu schützen. Das ist wichtig, damit nicht zu viele schwere Erkrankungsfälle gleichzeitig auf unser Gesundheitssystem zukommen. Jeder von uns kann dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Die wichtigsten Fakten finden Sie hier.

Worauf Sie jetzt achten sollten

Um die Gefahr einer Ansteckung und damit eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus möglichst zu vermeiden, sollten Sie:

  • sich regelmäßig und gründlich die Hände waschen
  • in die Ellenbeuge husten oder niesen
  • einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu Mitmenschen einhalten
  • zurzeit alle unnötigen Kontakte vermeiden
  • den direkten Kontakt zu Risikogruppen* sofort unterlassen
  • bei Symptomen zu Hause bleiben und telefonisch den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder Ihre Hausarztpraxis anrufen

*Risikogruppen für die Covid-19-Erkrankung sind ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen.

Das Virus

Die Weltgesundheitorganisation (WHO) hat die Ausbreitung des Coronavirus inzwischen zu einer Pandemie erklärt. Aus dem Altgriechischen übersetzt bedeutet „Pandemie“ wörtlich das „ganze Volk“ oder „alle Menschen“. Im Gegensatz zu einer Epidemie weist die Bezeichnung Pandemie auf die weltweit fortschreitende Ausbreitung eines neuen Virus’ hin.

Das neuartige Coronavirus wird wissenschaftlich mit der Abkürzung SARS-CoV-2 (Schweres Akutes Atemwegssyndrom) bezeichnet. Die Lungenkrankheit, die durch das Virus ausgelöst werden kann, wird Covid-19 (Corona Virus Disease 2019) genannt.

Coronavirus Regionen

Die häufigsten Symptome bei COVID-19-Fällen

Husten 42%
Fieber 33%
Schnupfen 23%
Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns 17%
Pneumonie 2%

Weitere Symptome:
Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie, Somnolenz.

*Demografische Daten und Symptome COVID-19-Erkrankter aus Deutschland
(Stand 23.04.2020)
Quelle: Robert Koch-Institut

Welche Symptome sind zu beachten?

Covid-19 ist eine grippeähnlichen Erkrankung. Die Krankheitsverläufe können sich von Mensch zu Mensch stark unterscheiden. Meist verläuft die Erkrankung symptomlos oder mild. Bei manchen Menschen können sich aber auch schwere Verläufe entwickeln, die zu einer Lungenentzündung führen und tödlich enden können.

Normale Anzeichen für eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus können vor allem trockener Husten und Fieber sein. Dazu können auch Halsschmerzen, Atemnot sowie Kopf- und Gliederschmerzen kommen. Selten treten auch Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen sowie Durchfall auf. Weitere Symptome in Zusammenhang mit dem Coronavirus können Bindehautentzündung und Hautausschlag sein. Zunehmend wird auch von der Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmackssinns berichtet.

Nicht selten leiden Patientinnen und Patienten unter sogenannten Ko- oder Doppelinfektionen. Das bedeutet, dass zu dem Coronavirus noch eine Infektion mit einem zweiten Krankheitserreger hinzukommt.

Das UKSH

Das UKSH ist mit über 80 Kliniken und Instituten eines der größten europäischen Gesundheitszentren. Als solches ist das Klinikum gut auf den Umgang mit verschiedenen Arten von Keimen und Erregern vorbereitet. Die Klinikleitung und die Mitarbeiter sind darauf eingestellt, die Situation täglich neu zu bewerten und mit zusätzlichen Maßnahmen auf die Herausforderungen des neuen Coronavirus zu reagieren.

Aktuelle Informationen aus dem UKSH

Hausärztliche Versorgung

Die Hausarztpraxis ist für die meisten von uns der erste Anlaufpunkt bei Fragen sowie Sorgen und Ängsten zum Thema Coronavirus und einer möglichen Covid-19-Erkrankung. Die Praxen sind aus diesem Grund in der momentanen Situation teilweise schnell überlastet. Daher ist es wichtig, Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zurzeit vor einem Besuch erst telefonisch zu kontaktieren. Das gilt vor allem, wenn Sie den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.

Arzt-Patienten Kommunikation

Weiterführende Informationen

SHARE TO CARE Patienten Entscheidungshilfen
Zur Entlastung Ihrer Hausarztpraxis gibt es verschiedene Webseiten, auf denen Sie vertrauenswürdige Informationen finden und die Ihre allgemeinen Fragen zum Coronavirus, zur Erkrankung Covid-19 und zur Ausbreitung beantwortet können. Die Charité hat einen Test entwickelt, mit dem Sie selbst besser einschätzen können, ob Ihre Symptome auf eine Covid-19-Erkrankung hinweisen.
COVID-19 Diagramm

Soziale Aspekte

In der aktuellen Situation müssen wir alle mit Einschränkungen leben – das kann zu vielen weiteren Fragen führen. Zudem können diese Einschränkungen uns und die Menschen, mit denen wir zusammenleben, stark belasten. Wichtig dabei ist es, momentan persönliche Kontakte so weit es geht einzuschränken. Nur durch das sogenannten „Social Distancing“ können wir die Ausbreitung der Covid-19-Erkrankung verlangsamen.

Was macht die Corona-Krise mit der Psyche des Menschen?

Diplom-Psychologin Anja Ulrich beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema: „Was macht die Corona-Krise mit der Psyche des Menschen?“ Alle Informationen werden wöchentlich überprüft, angepasst und ergänzt.

Sie können uns Fragen zum Thema stellen unter fragen@share-to-care.de, die wir in den Folgeclips gebündelt beantworten werden.

Besonders gefährdete Menschen

Zu der Risikogruppe für einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung gehören:

  • Ältere Menschen (das Risiko für einen schweren Verlauf steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an)
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen des Herzens und der Lunge (zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen, COPD, chronische Bronchitis)
  • Patienten mit Leber- oder Nierenerkrankungen
  • Patienten mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Patienten mit einer Krebserkrankung
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem

Ängste

Die aktuelle Situation ist für uns alle neu und verunsichernd und kann Ängste, Sorgen und sogar Panik hervorrufen. Erst einmal ist es wichtig zu wissen, dass solche Ängste normal sind. Meistens kann es helfen, sich mit einer vertrauten Person über diese Gedanken und Gefühle auszutauschen. Es gibt aber auch noch andere Strategien, die Ihnen in diesen Zeiten helfen können.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117

Die bundesweite Notruf-Zentrale steht Ihnen 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche zur Verfügung!
SHARE TO CARE Programm Website

Was ist SHARE TO CARE?

Das SHARE TO CARE-Programm unterstützt Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte dabei, gemeinsam Gesundheits-Entscheidungen zu treffen, die die persönlichen Bedürfnisse der Betroffenen berücksichtigen.

Das SHARE TO CARE-Programm wurde am Uniklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, im Rahmen des Projekts „Making SDM a Reality“ entwickelt.

Das Projekt wird vom Innovationsfonds mit 14 Millionen Euro gefördert.

SHARE TO CARE COVID-19 Onlineprogramm auch als WebApp!

Die SHARE TO CARE Coronavirus Informationsseite gibt es auch als Web App für Ihr Handy oder Tablet:

so bekommen Sie jederzeit schnell und unkompliziert Antworten auf die dringendsten Fragen während der Pandemie. Verständlich erklärt von den Expertinnen und Experten des UKSH.

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